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Dieselpartikelfilter ist Pflicht

4. Mai 2010 | Tipps & Tricks |   1 Kommentar

DieselpartikelfilterSeit einiger Zeit ist es zur Pflicht geworden, dass ein Dieselfahrzeug einen Dieselpartikelfilter besitzen muss. Ohne diesen muss ein Fahrzeughalter für seinen Diesel, seit 2007, einen Steuerzuschlag zahlen und das ist nicht gerade wenig. 1,20 Euro pro 100 Kubikzentimeter Hubraum. Kosten die man sich mit einem Dieselpartikelfilter sparen kann, allerdings besitzen diesen ältere Diesel Fahrzeuge noch gar nicht. Man kann seinen Wagen aber damit aufrüsten lassen, das kostet zwar ein bisschen was, aber dafür spart man sich jährlich den Steuerzuschlag. Und außerdem tut man so Gutes für die Umwelt. Es ist nämlich so dass, der Dieselkraftstoff bei der Verbrennung Rückstände unterschiedlichster Art abgibt. Ein Dieselpartikelfilter kann dabei helfen, den Ausstoß von Dieselruß zu verringern.

Es gibt zwei Arten von Dieselpartikelfiltern, den mit einem offenen System und den mit einem Geschlossenen. Die offenen Dieselpartikelfilter sind wesentlich einfacher konzipiert und lassen sich technisch mit einem Katalysator vergleichen. Diese werden meist dazu benutzt um alte Diesel Fahrzeuge nachzurüsten, so verpesten sie die Luft nicht ganz so stark wie vorher und brauchen auch keinen Steuerzuschlag mehr zu zahlen. Außerdem steigt der Wiederverkaufswert bei einem alten Diesel Wagen, mit einem Dieselpartikelfilter, wieder um einiges.

Die Dieselpartikel mit einem geschlossenen System besitzt dagegen einen besonders hohen Wirkungsgrad. Die aus dem Abgasstrom herausgefilterten Dieselpartikel werden während der Fahrt bei sehr hohen Temperaturen verbrannt, somit gelangen kaum noch Rußpartikel in die Luft und unsere Umwelt wird geschont. Diese Art von Dieselpartikelfilter befinden sich meist in Neufahrzeugen, aber auch einige ältere Fahrzeuge können damit aufgerüstet werden.

Bevor man aber seinen alten Diesel mit einem Dieselpartikelfilter aufrüstet, sollte man sich genau überlegen ob sich dies noch rentiert. Weiß man, dass der Wagen schon kurz vor der Schrottpresse steht, kann man besser noch einmal die Steuerzuzahlung zahlen und das gesparte Geld lieber in das neue Auto stecken. Soll das Schätzchen aber noch weiter verkauft werden, ist es manchmal ratsam den Wagen mit einem Dieselpartikelfilter aufzurüsten. So kann der Kaufpreis noch ein bisschen angehoben werden.

Grafik: Volkswagen.de

Nach dem Autounfall Ruhe bewahren

4. Januar 2010 | Tipps & Tricks |   Keine Kommentare

AutounfallHoffentlich kennst Du diese Situation noch nicht: ein großer Knall und man steckt mittendrin im Autounfall. Unabhängig ob fremd oder selbst verschuldet, nach dem Knall ist der Schreck immer sehr groß und meist bricht Chaos am Unfallort aus. Um Fehler zu vermeiden und als Geschädigter keine Verluste zu erleiden, gilt immer eine Regel: Ruhe bewahren!

Hektik führt nach dem Unfall oft zur Vernachlässigung vieler wichtiger Punkte, welche sich bei der späteren Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen als schwere Fehler herausstellen und sich äußerst negativ auf die Regulierung des Schadens auswirken können.

Die folgenden Tipps sollen Dir helfen, Fehler zu vermeiden und Deine Interessen zu schützen:
Versuche nach dem Unfall einen klaren kopf zu bewahren und dokumentiere schnellstmöglich den Verlauf des Unfallgeschehens. Besonders wichtig ist hierbei die Stellung aller am Unfall beteiligten Fahrzeuge um z.B. innerhalb einer Unfallrekonstruktion den genauen Ablauf zu beweisen. Sollte die Möglichkeit bestehen, so empfiehlt es sich, die Fahrzeuge in Unfallposition zu belassen, eine Fotodokumentation zu erstellen oder eine Skizze des Unfalls anzufertigen. Anhand von Kollisionswinkeln und den Beschädigungen an den einzelnen Fahrzeugen ist es erfahrenen Gutachtern später möglich, einen detaillierten Ablauf des Unfalls zu skizzieren b.z.w. mithilfe von Softwarelösungen darzustellen.

Auch bei vermeintlichen Bagatellschäden empfiehlt es sich immer, die Polizei zu verständigen – auch wenn der Unfallgegner ein Verschulden seinerseits einräumt.

Achte auf an der Unfallstelle anwesende Zeugen und lasse Dir deren Personalien geben und erfasse die Kennzeichen von Fahrzeugen, welche sich in der Umgebung des Unfallgeschehens befinden und deren Insassen den Unfall evtl. auch gesehen haben. Jeder zusätzliche Zeuge kann im Streitfall nützlich sein.

Solltest Du der Meinung sein, dass Du eine Mitschuld oder alleinige Schuld an dem Unfall hast, so äußere diese Meinung nicht und unterschreibe vor allem keine derartig lautenden Erklärungen am Unfallort. Eine einmal getätigte Unterschrift/ Erklärung lässt sich schwer zurücknehmen!

Beauftrage einen Anwalt mit der Vertretung Deiner Interessen. Heutzutage ist die Regulierung eines Unfallschadens so umfangreich und mitunter kompliziert, dass sich Laien vielfach verstricken und auf wichtigen Positionen Ihres Schadens sitzen bleiben. Die durch die Beratung entstehenden Kosten sollte niemand scheuen. Bei einem Nichtverschulden des Unfalls werden die Kosten als Schaden aufgenommen und im Rahmen der Ersatzpflicht durch die gegnerische Versicherung übernommen.

Hast Du beim Unfallgeschehen eine Verletzung davongetragen? Suche umgehend einen Arzt auf, damit dieser feststellen kann, ob vorliegende Beschwerden einen Zusammenhang mit dem Unfall haben. Lasse Dir über den Befund ein Attest ausstellen. Sammele für eine Geltendmachung von Ansprüchen auf Schmerzensgeld Quittungen für alle anfallenden Kosten wie Praxisgebühr, Apotheke, Taxifahrten, Krankenhauszuschlag und so weiter. Speziell bei Verletzungen ist die Hilfe eines Anwalts als unverzichtbar, da nur ein Anwalt die Details des Anspruchs auf Schmerzensgeld oder weitere Ansprüche auf Schadensersatz wie Behandlungskosten oder Haushilfeschaden erfassen kann.

Durch einen Unfall steht man oftmals vor einer Vielzahl ungeklärter Fragen. Darf ich ein Ersatzfahrzeug mieten? Muss ich den Wagen zur Reparatur bringen oder bekomme ich den Schaden anderweitig ersetzt? Darf ich das Fahrzeug reparieren lassen auch wenn ein Totalschaden vorliegt?

Die erfolgreiche Abwicklung eines Unfallschadens ist davon abhängig, ob von Anfang an die richtigen Wege genommen werden um Ansprüche zu festigen. Mehr zum Thema gibt’s bei der DESAG oder hier (Quelle).

Bild: Erich Kasten, pixelio.de